Am 14.7.2026 wurde im Rahmen einer kleinen Feier die neue Solaranlage auf dem Dach der Sporthalle am Friedrich-Gymnasium (FG) im Stadtteil eingeweiht. Das es dazu kommt, liegt auch am Engagement des Bürgervereins Herdern-Neuburg (BVH).
Mit dabei waren viele Vertreter der Stadt Freiburg, darunter OB Martin Horn, sowie natürlich die gesamte Schulgemeinschaft des FG – alle waren sich einig: es ist etwas Wunderbares entstanden! Weniger CO2-Austoss durch mehr erneuerbare Energieerzeugung: so geht aktiver Klimaschutz – was bei ungefähr 35 Grad im Schatten umso eindrücklicher bzw. spürbarer wurde. Toll, dass es nun geklappt hat und ab sofort 33-mal mehr Strom vom Dach der Sporthalle kommt als zuvor, als noch 14 uralte Module ihren Dienst taten. Für rund 200.000 Euro hat die Stadt Freiburg gemeinsam mit der Schulgemeinschaft das getan, was man sich als Bürger von „seiner“ Stadt wünscht: nachhaltig gehandelt!
Der Vorstand des BVH erklärt: „Wir haben uns als bürgerschaftliche Plattform eingebracht und so der Schulgemeinschaft des FG geholfen, vorhandene Hürden auf dem Weg zu mehr Klimaschutz durch erneuerbare Energien zu überwinden.“ Am Ende hat der „berühmte“ Schubser gefehlt, um den lange gehegten Wunsch von Schülern, Lehrern und Eltern Wirklichkeit werden zu lassen: eine neue, leistungsfähigere PV-Anlage fürs FG zu realisieren. Und genau hier konnte der BVH helfen: „Wir haben unsere Netzwerke zur Stadt genutzt und direkt mit den Verantwortlichen gesprochen. Das war der „Kipp-Punkt“: ab da lief es besser, als wir und sicher auch viele Beteiligte es vorher je gedacht hätten“, freut sich der BVH Vorstand.
Die Vorgeschichte der Solarpläne am FG ist tatsächlich lang: Schon seit einigen Jahren hatte sich die Schulgemeinschaft darum bemüht, die alte, kleine Anlage – vor mehr als 20 Jahren auch auf Initiative der Schule aufgebaut – zu ersetzen. Viele Schreiben gingen an die Zuständigen, leider stets ohne konkrete Folgen – neue Module waren aus vielen Gründen immer wieder nicht „machbar“. „Das hat vor allem die Schüler sichtbar genervt – und war für uns der Anlass, es noch mal gemeinsam zu probieren“, erläutert der BVH Vorstand. „Passender Weise hatte sich 2025 eine Gruppe im BVH zu einem Arbeitskreis Klima zusammengeschlossen, der die Initiative am FG fachlich wie tatkräftig begleiten konnte.“
Und so hat es am Ende zusammen funktioniert: Die Zuständigen – hier federführend das Immobilienmanagement und ganz persönlich dessen Leiter, Herr Becht – haben Interesse „entwickelt“ und erkannt, das eine neue Anlage nicht nur möglich sondern auch machbar ist. Die Stadtspitze in Person von OB Martin Horn konnte ebenfalls aktiviert werden – eine Online-Petition des FG, die auch vom BVH und vielen anderen Interessierten unterstützt wurde, gab dem ganzen Projekt zusätzlichen Schwung.
Am Ende waren es aber die Schüler und Lehrer, die sich – nachdem das Projekt aufgegleist war – geradezu mustergültig engagiert haben. Der gesamte Prozess von Planung, Umsetzung und Inbetriebnahme wurde unmittelbar mit „Eigenleistung“ begleitet: Schüler haben Leistungsberechnungen durchgeführt, Pläne angefertigt und schließlich auf dem Dach beim Aufbau geholfen – gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt und den beteiligten Fachfirmen.
„Ein wirkliches Musterbeispiel für bürgerschaftlichen Engagement: Zeigen, dass das, was man sich wünscht, machbar ist – weil man gemeinsam an einem Strang zieht und nicht locker läßt, bis man am Ziel angekommen ist. In diesem Falle einer großen neuen Solaranlage, die die CO2-Bilanz in Herdern mit Inbetriebnahme erheblich verbessert. Und die gleichzeitig dafür sorgt, dass Wissen und Fähigkeiten rund um das Thema erneuerbare Energien nicht nur bei den Schülern sondern der gesamten Gesellschaft befördert werden“, lobt der BVH Vorstand und gratuliert zur neuen Anlage.



