Nach umfangreicher Planung (mehr dazu hier) wurde am 14. November der Startschuss für die Umsetzung des ersten Abschnitts des Rad-Schnellwegs (RS6) durch Herdern gegeben. Auf einem Teilstück der Stadtstrasse (entlang des Stadtgartens bis auf Höhe des Landratsamts) haben die Bauarbeiten begonnen. In den kommenden Monaten soll, nach dem „Vorbild“ des ersten Umsetzungsschritts, die gesamte Strecke bis zum „Anschlusspunkt“ an den Abschnitt Richtung Zähringen an der Bahnunterführung in der Hinterkirchstrasse nach und nach „umgebaut“ werden.
Der Vorstand des BVH begrüßt die Umsetzung des RS6 und war eng in die Ausgestaltung eingebunden. Mit den Bürgern aus dem Stadtteil sowie den direkt betroffenen Anliegern fand ein intensiver Austausch statt – selbstverständlich bleibt der BVH auch während den Bauarbeiten als Ansprechpartner aktiv. Wenden Sie sich jede Zeit an uns, wenn es Fragen oder Probleme geben sollte.
Der Vorstand des BVH war beim „Spatenstich“ am 14.11. vor Ort dabei und hofft nun, dass die Arbeiten wie geplant ablaufen können. „Der RS6 ist eine echte Bereicherung für Herdern und den ganzen Norden von Freiburg. Leider ist die weitere Anbindung in Zähringen sowie darüber hinaus bis Emmendingen und Waldkirch noch in vielerlei Hinsicht unklar,“ erklärt der Vorstand des BVH. „Zähringen ist nicht mit der Routenplanung zufrieden, ab der Stadtgrenze sind die Landkreise zuständig und dort hat man gerade erst mit der Planung angefangen – es gibt also noch Einiges zu tun.“
Man wird sehen, wie der neue Radweg, der leider auf Grund vieler Kreuzungen und anderer Verkehrsnutzern (Bus, Individualverkehr) keine wirkliche „Vorrangroute“ werden kann, angenommen und genutzt wird. Trotzdem ist sich der Vorstand des BVH sicher: „Der RS6 ist der richtige Schritt zu einer zukunftsfähigen urbanen Mobilität. die weniger aufs Auto und mehr aufs Fahrrad setzt.“ (MG)


